
Die vielen Vorzüge von Süßstoffen
Essen und Trinken mit Genuss ... und Verstand
Hunger und Durst sind in der Wohlstandsgesellschaft nur noch zweitrangige Gründe, zu essen und zu trinken. Wir suchen Genuss und Geschmack – auch wenn es nur der schnelle Imbiss sein soll – und schätzen es ansonsten, wenn sich die Grundbedürfnisse des Lebens mit Geselligkeit, stilvollem Ambiente oder „kulinarischen Entdeckungsreisen“ verbinden lassen.
Eine große Verlockung sind vor allem die süßen Gaumenfreuden. Schon dem Säugling steht das Vergnügen förmlich ins Gesicht geschrieben, wenn ihm Süßes gefüttert wird. Die Vorliebe für den süßen Geschmack ist Menschen wie Säugetieren nämlich angeboren. Man wird diese Neigung den meisten von uns auch mit den besten Argumenten nicht abgewöhnen können, denn sie ist ein genetisch verankertes, stammesgeschichtliches Erbe. Der süße Geschmack war ein arterhaltendes, instinktives Kriterium für die Auswahl von Essbarem. Bitterstoffe hingegen signalisierten Vorsicht.
Früher konnten die Menschen ihren Energiebedarf nur selten ausreichend decken. Seit den sechziger Jahren hat sich die Situation jedoch grundsätzlich verändert: Wir essen mehr, als wir brauchen; wir essen zuviel Fett, aber auch zuviel Zucker. Komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe dagegen kommen vergleichsweise spärlich auf den Tisch. Mit Süßstoffen können Lebensmittel gesüßt werden, ohne dass der Kaloriengehalt steigt. Deshalb greifen bereits heute viele Verbraucher zu Tafelsüßen, mit denen sie selbst Speisen und Getränke süßen, oder wählen mit Süßstoff hergestellte Fertigprodukte.
Wo, in welcher Menge und mit welcher Kennzeichnung Süßstoffe verwendet werden können, ist im europäischen und nationalen Lebensmittelrecht klar geregelt. Es gibt inzwischen eine große Auswahl an Süßstoffen - vor allem für jene Verbraucher, die keine geschmacklichen Einbußen hinnehmen, sich aber trotzdem ausgewogen und gesund ernähren wollen. Süßstoffe erhöhen dabei die Auswahlmöglichkeiten für die Verbraucher.










